EGRD

Europäische Gemeinschaft der Religionen – Im Dialog e.V.

Regierungsauftrag Imam Ali ibn Abi Talib´s an Malik al-Astar

In dem Buch ,,Regierungsauftrag Imam Ali ibn Abi Talib´s an Malik al-Astar´´, geschrieben von Abu Gafar Husain und übersetzt von Tim Leibner, handelt es sich um den Regirungsaufrtag von Imam Ali ibn Abi Talib an Malik al-Astar, welcher zum Gouverneur in Ägypten ernannt wurde durch Imam Ali ibn Abi Talib. Das Buch behinhaltet mehrere Punkte, wie man einen Stat gerecht führt und aufbauen kann.

Der Inhalt des Buches ist in zwei Karpitel unterteilt. Der Regierungsauftrag, welches in 28 Unterpunkten aufgeteilt ist, ist einfach und flüssig zu lesen. ,,Das richterliche Amt´´ oder ,,Ermahnung zu Erbarmen, Gleichbehandlung und Vergebung´´ sind nur 2 punkte welche intensiv erklärt werden. In einem 260 Seiten Bericht aus dem Jahr 2002, von der UNO, riefen die Vereinten Nationen dazu auf, Imam Ali ibn Abi Talib als Vorbild zu nehmen um einen gerechten Stat zu erbauen und zu führen.

Leseprobe:

[Erfahrungen der Vorgänger berücksichten]

Hiernach wisse, o Mālik, dass ich dich in ein Land geschickt habe, das schon vor dir wechselnde Regierungen erlebt hat, und darunter waren gerechte und ungerechte.

Nun werden die Menschen auch auf deine Handlungen schauen, genauso, wie du schon auf die Handlungen der Gouverneure vor dir geschaut hast. Und sie werden über dich reden, wie du schon über sie geredet hast.

Wahrlich, die Rechtschaffenen werden nur durch das ausgewiesen, was Gott auf den Zungen Seiner Diener über sie kursieren lässt.

 

[Ermahnung zu rechtschaffenem Handeln]

Und somit soll für dich die beste Aufspeicherung die Aufspeicherung guter Taten sein. So sei Herr über deine Begierden, und enthalte dich von dem, was dir nicht erlaubt ist, denn sich zu enthalten bedeutet, Fairness zu üben, sei es in etwas, das man liebt oder in etwas, das man verabscheut.

 

[Ermahnung zu Erbarmen, Gleichbehandlung und Vergebung]

Lass dein Herz die Barmherzigkeit gegenüber den Untertanen fühlen sowie die Liebe, die Freundlichkeit und Güte ihnen gegenüber, und stehe nicht über ihnen wie ein reissendes Raubtier, das seine Nahrung erbeutet, denn sie [die Menschen] sind nur zweierlei: Entweder deine Brüder im Glauben, oder deines Gleichen in Schöpfung.

Sie haben schon vorher Fehler gemacht, und ihnen werden wieder Fehler unterlaufen. Sie werden fehlerhaft handeln, sei es absichtlich oder aus Versehen.

So gewähre ihnen deine Verzeihung und Nachsicht gleich dem, was du dir wünschst, dass Gott dir von Seiner Verzeihung und Nachsicht gewähren möge. Denn du stehst über ihnen, und der Besitzer des Befehls steht über dir, während Gott über demjenigen steht, der dich zum Gouverneur ernannt hat, durch das, was Er dich durch seine Schrift erkennen ließ und worin Er dir vom Brauch Seines Propheten, Gott segne ihn und seine Familie, Einblick verlieh.

Darum halte dich, an das, was wir dir in diesem Bund schreiben und lasse es nicht zu, dass du Gott den Krieg erklärst, denn du hast gegen Seine Strafe keine Handhabe und du kannst nicht auf Seine Verzeihung und Barmherzigkeit verzichten.

Bereue nicht, wenn du verziehen hast, und freue dich nicht darüber, jemanden zu bestrafen. Handle nicht voreilig und plötzlich im Zorn, solange dir ein Handlungsspielraum bleibt, und sage nicht: „Mir ist die Macht gegeben, ich befehle, und mir soll gehorcht werden“, denn das öffnet den Weg für Verderbtheit in den Herzen, und es ist Entweihung der Religion und bringt Wechsel mit sich.

Wenn dir das, was du an Herrschaftsgewalt besitzt, Stolz und Selbstgefälligkeit eingibt, dann achte auf die Gewalt vom Reiche Gottes über dir, und auf Seine Macht über dich, die du nicht einmal über dich selbst besitzt. Denn wahrlich, dies wird deine Widerspenstigkeit niedrig halten, deine Härte eindämmen und dir vom Intellekt zurückbringen, was dir abhanden gekommen ist.

Hüte dich davor, dich mit Gott in Seiner Größe auf eine Stufe zu stellen und dich mit Ihm in Seiner Gewalt zu messen, denn Gott demütigt jeden Hochmütigen und erniedrigt jeden Eingebildeten.

[Ermahnung zu Fairness und dazu kein Unrecht zu tun]

Sei gerecht gegen Gott und sei gerecht gegen die Menschen deinerseits, gegen Spezielle aus deiner Familie und die, denen du zugeneigt bist von deinen Untertanen, denn wenn du das nicht tust, tust du Unrecht! Und wer gegen die Diener Gottes Unrecht verübt, dessen Gegner wird Gott anstelle Seiner Diener sein. Und wer Gott zum Gegner hat, dessen Argument entkräftet Er, und der befindet sich im Kriegszustand mit Gott, bis er aufgibt oder bereut.

Nichts führt mehr zur Veränderung von Gottes Gnadengeschenk oder zur Beschleunigung Seiner Strafe, als das Beharren auf dem Unrecht. Denn wahrlich, Gott erhört das Bittgebet dessen der Unrecht  erfährt und Er ist wachsam gegenüber den, der Unrecht verübt.

Dieses Buch ist für 8 Euro (Verwaltungsgebühr) erhältlich bei der „Europäischen Gemeinschaft der Religionen – Im Dialog e.V.“

Kontakt; This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

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