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25 Mär 2020

Gina Vale - The Days After. Countering the recurrence of IS extremism

Rede von Frau Gina Vale - Workshop: The Days After. Countering the recurrence of IS extremism, 14.06.2019 Sheraton Hotel, Berlin

Gina Vale, IS-Expertin, Kings College in London beginnt ihren Beitrag indem sie erklärt, dass der Begriff „Daesh“ die terroristische Organisation als homogen darstellt. Um die Herausforderungen zu bewältigen, welche der IS mit sich bringt muss man verstehen, dass der IS nicht nur eine Gruppe von Männern mit Waffen ist, was bedeutet, dass die Lösung nicht nur eine Bestrafung auf individueller Basis sein kann. Sie erklärt, dass IS eine eigene Nation aufbauen möchte und in dieser die Rolle von Frauen und Kinder essenziell sind, um diese Nation innerhalb Irak und Syrien zu legitimieren.

Kinder werden vom IS als frühreif gesehen, was es legitimiert die Jungs im jungen Alter zu Soldaten auszubilden und die Mädchen zu verheiraten. Das Verständnis von der Rolle der Geschlechter ist notwendig, um das System hinter dem Kalifat des IS zu durchbrechen. Die Kinder, welche aus einem solchen System kommen müssen mithilfe von Resozialisierung, allgemeiner und multikultureller Bildung geholfen werden.

Des Weiteren geht Frau Vale darauf ein, dass Hoffnung ein wichtiger Punkt in Bezug diese Probleme ist. Sie verdeutlicht, dass Hoffnung auf Verbesserung essenziell ist für die nächsten Generationen, jedoch sehr gefährlich sein kann, wenn diese Hoffnung keine Früchte trägt. Sie zeigt auf, dass der IS genauso mit der Hilfe von Hoffnung und greifbaren Lösungen der Probleme von Männern, Frauen und Kindern diese auf ihre Seite bekam.

Als Nächster spricht sie über das Problem des Verrats und Misstrauen zwischen Kulturen und Gemeinden im Irak, welche sich in den letzten Jahren entwickelt haben. Sie erklärt, dass Dialog und ein Zusammenkommen auf Augenhöhe zwischen den verschiedenen Gruppen notwendig sind, um die aktuelle Situation im Irak zu verbessern.

Sie beendet ihren Beitrag damit, dass sie erwähnt, dass die Menschenrechte, welche im Irak nach dem Sieg gegen den IS wieder etabliert werden müssen auf der Basis eines harmonischen Zusammenlebens und festen Faktoren basieren muss und nicht auf Rache zwischen den Kulturen.

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