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Europäische Gemeinschaft der Religionen – Im Dialog e.V.

 

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European-Arabic Center for Development and Dialogue.

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25 Mär 2020

Dr. Sebastian Günther: „Die Rolle der Religionen bei der Verbreitung des Friedens“

Dr. Sebastian Günther, Direktor des Instituts für Arabistik an der Uni Göttingen - Workshop:„Die Rolle der Religionen bei der Verbreitung des Friedens“, 15.06.2019  Sheraton Hotel, Berlin

Er beginnt seine Rede indem er klarstellt, dass er nicht als Vertreter einer Religion vor den teilnehmenden Gästen sitzt, sondern als Professor und Lehrer der islamischen Wissenschaften und in ständigem Kontakt zu der Jugend steht.

„Kein Frieden unter den Religionen ohne zwischen Dialog zwischen den Religionen. Kein Dialog zwischen den Religionen ohne Grundlagenforschung in den Religionen.“ Zitiert Günther. Er fährt fort in dem er sagt, dass es wohl keine Religion geben würde, welche ein grundsätzliches Wertesystem anfordern welche ein friedliches Zusammenleben ermöglichen und schützen. Er nennt Auszüge der Bibel und des Korans uns zeigt die direkten Ähnlichkeiten zwischen beiden in Bezug auf den 10 Geboten und den ethischen Grundsätzen.

Darüber hinaus erklärt er die verschiedenen Teile des Kernstudiums des Studiums der islamischen Wissenschaft in Deutschland, welche außer Religiöse Quellen auch poetische Quellen des Nahen Ostens beinhalten.

Herr Günther zeigt auf wie die Religion und die Kultur des Islams, welche sich über 1400 Jahren entwickelt hat, eine sehr große Rolle in der kulturellen Entwicklung Europas spielt. Er erwähnt wie arabisch sprechende Christen auch zu der islamischen Kultur beigetragen haben durch zum Beispiel Übersetzungsarbeiten vom griechischen ins arabische im 8. bis zum 10. Jahrhundert. Auch spricht er an wie nicht-religiöse Wissenschaften wie Politik und Psychologie zu der Entwicklung der islamischen Kultur beigetragen haben.

Er beendet seine Rede damit, dass er aufzeigt wie deutsche Universitäten durch Wissenschaft und Bildung sich bemüht national und international ein friedliches Zusammenleben zwischen den Religionen zu schaffen.

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